Die Drogen kamen mit dem Paketdienst aus Griechenland

by on 12 Ιανουάριος 2019

Knapp 13 Kilogramm Marihuana waren in einer Lieferung Schranktüren versteckt. Als Drogenfahnder der Hamburger Polizei die Empfänger festnahmen, entdeckten sie noch viel mehr, auch Waffen.

Das Versteck war überaus ausgeklügelt: In einer Lieferung mit Schranktüren hatten die Mittelsmänner in Griechenland das Marihuana versteckt, knapp 13 Kilogramm insgesamt. Und mittlerweile geht die Polizei davon aus, dass es nicht die erste Drogenlieferung aus dem südeuropäischen Land war, die die drei Hamburger Dealer in Empfang nahmen.

Es gebe Hinweise auf weitere Lieferungen, hieß es aus der Polizei. Den Tipp auf die Lieferung selbst hatten die Fahnder von ihren griechischen Kollegen erhalten, erfuhr WELT.

Bei der Zustellung der Paketlieferung an eine Adresse im Hamburger Stadtteil Wandsbek hatten Drogenfahnder am Donnerstagmorgen zunächst die beiden 18 und 38 Jahre alten Männer festgenommen, die zusammen in der Wohnung wohnten. „Im Zuge der sich anschließenden Durchsuchung der Wohnung konnte eine Schusswaffe und eine geringe Menge an Marihuana sichergestellt werden“, sagte eine Polizeisprecherin.

Ermittlungen führen zu Depot-Wohnung

Weitere Ermittlungen hatten die Ermittler dann zu einer Wohnung im Stadtteil Lohbrügge geführt, die von dem 38-Jährigen und einem 19-jährigen gebürtigen Albaner wohl als Depotwohnung genutzt wurde, wie die Sprecherin erklärte. 50 Kilogramm Marihuana, ein Kilogramm Kokain und zwei Schusswaffen konnten die Fahnder dort sicherstellen.

Alle drei Männer wurden einem Haftrichter vorgeführt. „Die Männer stehen im Verdacht, in mehreren Lieferungen Marihuana in nicht geringer Menge aus Griechenland nach Deutschland geliefert bekommen zu haben, um sie hier mutmaßlich weiter zu veräußern“, sagte die Sprecherin. Der 18-Jährige allerdings wurde mangels Haftgründen zwischenzeitlich wieder entlassen.

Von Denis Fengler welt.de

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